C wie Cinemaphil

Cinema = Kino d φιλία philia „Freundschaft“

Verhörszene aus Kwaidan Tales

Verhörszene aus Kwaidan Tales


Ja, ich liebe Kino. Auch wenn ich in letzter Zeit auch eine kleine Liebe zu Serien pflege (The Walking Dead, Game of Thrones) ist es dort aber eher der Ersatz für das traditionelle Buch was mich dazu anregt. Diese Serien sind nämlich, auch wenn Zombies, Drachen, Sex und Gewalt drin vor kommen, eher Charakterbezogen. Beim Kino ist es aber was anderes. Kino ist Surreal, das abtauchen in eine andere Welt, ein anderes Universum. Und ja, ich gebe direkt zu, ich liebe Blockbusterkino. Nicht wegen der Story, aber wegen dem Look. Storytechnisch zieht es mich eher zu Genrefilmen, ganz besonders Asiatischem Horror und den Actionfilmen des Genres. Nicht umsonst bringe ich gerade eine GunFu BloodOpera als Serie und einen J-Horror Short raus. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Waschechter Corridor-Horror oder ein runtergerocktes Sci-Fy/Cyberpunk Ding, dann sind die Sachen die ich erst mal machen „muss“ durch. Die Sternkreuz ist übrigens das alles und noch ein wenig mehr (Endzeit, Bitches)

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B wie Bisexuell

„Es geht zwischen Menschen nicht um die Form ihres Körpers sondern um die Form ihrer Beziehung.“
Chögyam Trungpa

Als Bisexualität (eigentlich „Ambisexualität“, nach der lateinischen Vorsilbe bi- für „zwei“) bezeichnet man die sexuelle Orientierung oder Neigung, sich zu Menschen beiderlei Geschlechts sexuell hingezogen zu fühlen. Als Kurzform ist das Adjektiv bi gebräuchlich.

Quelle: Wikipedia

Und eines vorweg, das ich Bisexuell bin heist nicht das unkontrolliert durch die Welt fögel, und auch nicht das alle Männer jetzt vor mir Angst haben müssen. Zum ersten, ich bin glücklich verheiratet und Treu. Zum Zweiten, ich stehe nur auf einen ganz bestimmten Typ Mann, genau so wie ich bei den Frauen nur auf einen Typ Frau stehe.

Es kann also schon mal passieren das ich Thor/Chris Hemsworth besonders toll finde. Auch toll ist das ich nicht den gleichen Geschmack habe wie meine Frau. Ausser beim George Clooney. Aber das ist okay.

Kleine Anekdote am Rande: In meiner „Arschlochphase“ als Jugendlicher habe ich, man höre und staune, einer Menge Mädels „das Herz gebrochen“. Bei denen möchte ich mich hiermit virtuell entschuldigen. Ganz besonders bei einer von ihnen, die ich zum Glück später überzeugen konnte das ich nicht mehr so ein Arschloch bin, heiraten durfte und mit der ich zwei wundervolle Kinder in die Welt gesetzt habe. Grund dafür war, unter anderem meine Bisexualität. Ein Kerl der genau in das Schema passte das mich bei Kerlen anspricht war immer sehr „vocal“ das er diese „Schwuchteln“ nicht ab kann. Und um ihm zu imponieren habe ich halt das Arschloch raus hängen lassen. Ich glaube so ein wenig Selbsthass auf Grund meiner Sexualität war auch dabei. ER ist auch der Grund warum ich heute nie jemandem imponieren will. Es verändert einen gefährlich.

Eine Frage ist wohl noch offen. Vermisse ich in meiner Beziehung etwas? Weil ich ja auch auf Männer stehe? Sagen wir’s mal so. Nicht wirklich. Wenn ich auf Asiatinnen und Latinas stehen würde, und mit letzterer in einer Beziehung wäre würde mir auch nichts fehlen. Ich stehe ja nicht wirklich auf Männer und Frauen. Ich liebe ohne darauf zu achten ob die Personen männlich oder weiblich sind. Das die Person in die ich mich verliebt habe eine wundervolle Frau wurde ist Zufall. Hätte auch anders ausgehen können.

Ä wie Die Ärzte

Eigentlich habe ich ja für heute den Buchstaben B angekündigt. Aus aktuellem Anlass (kommt gleich) gibt es aber heute ein Ä wie Die Ärzte. Und zwar genau darum:

Und nicht nur das sie die beste Band der Welt sind ist heute ausschlaggebend dafür das ich schon nach dem ersten Buchstaben mein Konzept auf den Kopf stelle. Heute Abend rocken die Ärzte nämlich Oberhausen, und ich und Sandrine werden mit gerockt. Und wenn das es nicht wert ist, was dann?

Ausserdem, passend zum Konzept „Jeder Buchstabe erklärt ein wenig mehr wer George P. Schnyder ist“ haben die Ärzte das perfekte Lied geschrieben um mich zu beschreiben. Ist genau deshalb auch mein absoluter Lieblingssong von Die Ärtze:

Rock on!

A wie Autodidakt

Ich hab mir schon immer das was ich können wollte selbst bei gebracht. Gerne mit Hilfe von Sachbüchern, oder später dann Über das Internet. Ich bin ein Autodidakt.

Ein Autodidakt (altgr. αὐτός autos, selbst‘ und διδάσκειν didaskein, lehren‘) ist jemand, der sich Bildung im Selbststudium aneignet.

Geschichte

Autodidakten können sich ihre gesamte Bildung in Eigenregie aneignen, wie z. B.: der Philosoph/Schriftsteller Jean-Jacques Rousseau und der US-amerikanische Präsident Abraham Lincoln oder nur auf einem anderen Gebiet, als dem von ihnen erlernten, wie z. B. die Sprach- und Märchenforscher Jacob und Wilhelm Grimm, die Juristen waren.
Zugeschrieben wird der Begriff ‚Autodidakt‘ dem deutschen Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz, der als promovierter Jurist unter anderem als Bibliothekar in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel tätig war und sich selbst in einem seiner Werke „erstens, dass ich fast ganz Autodidakt war“ beschrieb. Leibniz wird häufig als der letzte Universalgelehrte bezeichnet, der sich die meisten seiner umfassenden Kenntnisse autodidaktisch aneignete.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts setzte sich die Schulpflicht allgemein durch. So gab es weniger Menschen, die zwangsweise zum Autodidakten werden mussten, wenn sie sich bilden wollten. Auch wissbegierige, aber mittellose Personen und Frauen, denen seinerzeit der Zugang zu Gymnasium und Universität weitgehend verschlossen blieb, fanden als ernsthafte Autodidakten mitunter Anerkennung in Fachkreisen. Ein Beispiel dafür ist die Engländerin Mary Anning, die sich von einer armen, ungebildeten Fossiliensammlerin zu einer der bedeutendsten Paläontologinnen des 19. Jahrhunderts entwickelte.

Tätigkeitsfelder

Einige Autodidakten brachten es wie der Maler und ehemalige Hilfsprediger Vincent van Gogh zu Höchstleistungen, – heute vor allem im Bereich der Kunst, der Fremdsprachen und der Naturwissenschaften. Ein besonders ungewöhnlicher Autodidakt war der afroamerikanische Zeichner Bill Traylor, der mit über 80 Jahren anfing zu zeichnen und weltberühmt wurde. Er war bis zu seinem 9. Lebensjahr Sklave. Neben den Grimms waren unter anderen der Mathematiker Pierre de Fermat, der Dichter Johann Wolfgang von Goethe (Geheimrat), der als autodidaktischer Naturwissenschaftler eine eigene Farbenlehre entwickelte und den Zwischenkieferknochen entdeckte, Juristen oder Beamte. Auch der Schriftsteller Theodor Storm war im Hauptberuf Amtsrichter in Husum. Der Brite Michael Faraday brachte es vom Buchbinderlehrling zum hochdekorierten Professor für Physik und Chemie. Auch in der Musik gibt es herausragende autodidaktische Künstler (u. a. Arnold Schönberg, Georg Philipp Telemann, Leopold Godowsky, Amy Macdonald).

Quelle: Wikipedia

Das was ich heute beruflich mache, also Videos produzieren, schneiden und/oder filmen ist alles autodidaktisches wissen. Ebenso das mit dem ich Bilder bearbeite oder Musik für meine Filme oder einfach so produziere. Das erklärt ggf. auch warum ich manche Sachen anders mache als sie „richtig“ gemacht werden. Ich hab sie also so gelernt.

Mein Bücherregal besteht deshalb auch zum grössten Teil aus Sachbüchern. Ich liebe Sachbücher.

Vorteil davon ist aber das ich mir recht schnell was neues bei bringen kann, ich hab es ja immer so gemacht.

Morgen machen wir dann mit dem Buchstaben B weiter. Der wird dann wahrscheinlich auch ein wenig länger sein. Zu dem Thema gibt es nämlich viel zu erzählen, weil er auch ein wenig anstössig für manche sein könnte. Ich bin gespannt, dürft ihr auch.