Kaputte Ukulele

Mein Sohn hat vor ein paar Jahren eine Ukulele geschenkt bekommen. Er hat damit auch viel gespielt, aber wie das so ist mit Kindern, irgendwann landete sein Poppes* auf dem Hals der Ukulele der darauf hin zerbrach. An kleben ist nicht zu denken, die Seiten würden die Klebestelle unter konstanter Spannung halten, und der nächste Bruch ist vorprogrammiert.

*Alternativ auch Arsch
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Also das Teil erst mal runter in den Bastelkeller. Und bis vor ein paar Tagen hatte ich keine Idee was ich damit machen soll. Das hat sich nun aber mal richtig geändert. und zwar werde ich das Teil zu einem zweiten musikalischen Leben verhelfen. Und zwar mit einem weiteren Teilespender. Einem Monotron Duo
Monotron Duo
Der Monotron Duo ist ein Analogsynthesyzer der auf einer Platine einen Synthesizer mit 2 Oszillatoren und einer X-Mod Schaltung sowie einem Filter unterbringt. Das Teil ist nach Vorlage klassischer Synths von Korg gebaut. Das Filter ist das selbe wie beim Korg MS-10 und MS-20, die Oszillatoren und die X-Mod Schaltung basieren auf dem MonoPoly.

Das schöne an den Teilen? Die kosten im Verkauf unter 40 Euro, sind batteriebetrieben, haben einen richtig geilen, fetten, analogen Sound und die Platinen sind so gebaut das sie leicht zu erweitern sind. Und genau da setze ich an.

Was ist der Plan?
wholepageNun, ich werde einen 10 Schritt Sequencer bauen (Baby 10, klick auf das Miniaturbild öfnet den Artikel der alles erklärt) und damit den Monosynth antriggern. Diesen werde ich noch ein wenig modden und das beides dann in die (geklebte) Ukulele einbauen.
Und wenn das alles gut geht sollte ich eine elektrische Wanderukulelen Groovebox „für in der Tasche dabei“ haben.

Und natürlich habe ich auch schon ein paar weitere Ideen, aber als nächstes wird erst mal das Board durch gemessen und die Kontaktstellen verlötet…

Digital Bolex

Dee Webseite NoFilmschool hat einen Post über die Digital Bolex D16 geschrieben. Die Kamera die ich vor über einem Jahr gekickstartet habe und die den Namen Bolex wohl nicht zu Unrecht trägt, wie das aktuelle Material der Beta-Version der Kamera zeigt.

Was mich noch mehr Freut als das man dem Material die Idee einer Digitalen Bolex ansieht ist er das die Entwickler ein komplettes System bauen das auf die Kamera abgestimmt ist. Objektive, ein Revolver Mount, elektronischer Follow Focus, das alles ist in Arbeit.

Ich bin echt geil auf das Teil, und auch wenn ich seit ’nem halben Jahr von jedem angesprochen werde „ob die Kamera denn noch kommt“ oder „ob ich sauer bin keine der Alternativen gekauft zu haben“ (welche genau?). Nee, ich bin echt geil auf das Teil. Die Kamera produziert filmische Bilder, keine geleckten Digitalphotos in Bewegung auf die ich immer Dreck schmeißen muss (digital) damit sie gut aussehen. Ich werde auf jeden Fall meine Digitalkameras verkaufen, meine Objektive dafür. Ich konvertiere zu digitalem 16mm Film. Und ich freue mich drauf.

Die Quadratur der Farbe Liebe – Charaktere und der 1st Draft

So, das Board steht, die Story ist im Kopf schon geschrieben, was braucht es noch?

Nun, eigentlich nichts mehr. es kann los gehen. Einen Schritt den ich jedoch noch gemacht habe ist der ein Charakter-Board zu erstellen. Darauf werden alle Charaktere die vorkommen (Okay, die Storytechnisch vorkommen) in Verhältnis zueinander gesetzt. Das sieht dann für „Die Quadratur der Farbe Liebe“ so aus:

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Ist schon ein wenig Chaotisch, aber so hat man halt immer direkt einen Überblick ob das was man schreibt so Sinn macht. Eine Sache hab ich während dem schreiben noch dazu gepackt, Wolfgang und Jupp sind nun auch noch Vater und Sohn.

Danach geht es dann daran zu schreiben. Ich habe versucht jeden Werktag von 10-12/13Uhr zu schreiben, und das auch bis auf wenige Ausnahmen geschafft. Dazu habe ich eine Playlist mit Songs auf Youtube angelegt die ich dann immer im Hintergrund habe laufen lassen (Tipp, Playlisten auf Youtube im Random abspielen lassen mit dem Youtube-Randomizer von Valami.info). Damik komme ich immer direkt wieder in das richtige Mindset und kann mich vollkommen auf die Story einlassen. Ich habe während des gesamten 1st Draft nur die bereits geschriebenen Sachen nochmals gelesen wenn ich wichtige Situationen hinzufügen musste auf die ich mich später beziehe. Ansonsten ist es ein einfaches runter schreiben der Geschichte.

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Vorgestern bin ich fertig geworden. 67 Seiten. Das ist gut, brauche ich doch 90 (für 90 Minuten Film). Heißt ich kann als nächstes das Drehbuch komplett überarbeiten, von der ersten Zeile bis zur letzten. Dabei kann ich dann die Story fixen, falsche Namen (passier) ändern, Storylöcher fixen. Das kommt als nächstes. Erst muss ich aber den Kopf ein wenig Frei von der Story bekommen, weswegen das Drehbuch erst mal ein paar Tage in der virtuellen Schublade bleibt. Bis übernaächste Woche oder so.

Drehbuch Die Quadratur der Farbe Liebe – Das Board

Die Quadratur der Farbe Liebe ist ein episches Drehbuch das ich gerade schreibe. Es behandelt Themen wie Sexualität (hetero, lesbisch, schwul, sowie bisexuell) sowie Rassismus inklusive Alltagsrassismus. Es basiert auf einer recht aktuellen Idee und ein paar älteren die ich schonmal als Drehbuch angeplant hatte, bei denen aber genau das fehlte was die neue Idee dazu gebracht hat. Also, keine Idee ist verloren, kein Gedanke umsonst gedacht 🙂

Vorgehensweise

Einiges was sonst an Vorarbeit anfällt ist hier schon weggefallen. So habe ich die Figuren der alten Version erst mal übernommen un dann den neuen Sachen angepasst, ich musste also nicht jeden Charakter von Grund auf planen. Mach ich aber auch sonst nicht. Meist weiß ich nicht viel über die Charaktere, sondern füttere sie während der Ideensuche und der Boardphase immer mehr aus. Wie gesagt, das brauchte ich hier nicht. Ausserdem hatte ich die Grundidee schon als Textdatei, an der ich mich entlanghangeln konnte und dann die neuen Sachen passend dazwischen schieben. Erst mal wird aber das Board vorbereitet.

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Das Board ist dabei in vier Teile geteilt. Das obere Viertel sind die ersten 22% des Drehbuches, und in der klassischen Filmdramaturgie der erste Akt. Der zweite Teil ist die erste Hälfte des 2. Aktes bis zum Mittelpunk, 50%, was auch meist der Höhepunkt ist. Der dritte Teil ist dann der zweite Teil des 2. Aktes, hier geht alles irgendwie den Berg runter. Das geht bis zu 77%. Im vierten Teil, und somit dem 3. Akt geht es dann darum das alles mehr oder weniger wieder gut wird. Im groben. Auf dem Board werden dann bestimmte feste Punkte angebracht. An diesen Stellen muss was bestimmtes passieren. Ein Beispiel wäre der Punkt „All is lost“ bei 68%. Das ist der niedrigste Punkt in der Story. Der Fall vom Höhepunkt bei 50% sollte also nicht zu gering sein.

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Das Board wird dann nach und nach mit Szenen und Stichworten aufgefüllt, welche die spätere Story beschreiben. Eigentlich würden die Karteikarten zweifarbig beschrieben um A- und B-Story auseinander zu halten. Da DQdFL aber kein Dramatisches Drehbuch ist, sondern ein Episches benutze ich hier vier verschiedene Farben, jedes für eine Storyline. Dramatische Drehbücher (nur um das eben zu klären) haben eine Hauptfigur welche durch die Story verändert wird (Fast jeder Hollywoodfilm, und sehr viele andere). Epische Drehbücher haben mehrere gleichgestellte Hauptfiguren. Meist werden epische Ideen jetzt jedoch als Serien geschrieben (wisst ihr noch wie ihr gedacht habt Eddart wäre die Hauptfigur bei GoT? Epic. Jede Hauptfigur ist gleichberechtigt, und kann auch ruhig sterben.) Epische Drehbücher reichen von Episodisch bis nah an der Dramastruktur, in allen Zwischenschritten. Ich würde DQdFL nahe am Drama platzieren, halten sich die vier Geschichten, die natürlich miteinander verwoben sind, doch recht stark an der Dramastruktur.

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Fast voll (da sind jetzt noch ein paar Karten dazu gekommen, und werden wohl auch noch) sieht das dann so aus wie oben. im Dritten Akt sind immer mehr Karten zwei oder sogar dreifarbig, da die Situationen für mehrere Stränge ausschlaggebend sind. Wenn das Board so weit ist gehe ich die kompletten Schritte im Kopf durch, schaue ob die Geschichte so funktioniert. Helfen tut mir dabei immer folgendes:

Der Song läuft bei jedem Drehbuch das ich schreibe. Er ist vom Aufbau perfekt, da er immer die Stimmung rüber bringt die das Drehbuch haben muss. Und das vom Timing her fast passgenau. Heißt: Der Song läuft, und ich denke die Story im Kopf durch. Das mit dem Timing bekomm ich jetzt perfekt hin, heißt ich weiß ob die Szenen zu dem passen was passieren muss. Ausserdem suche ich mir immer noch ’nen Schwung Songs raus die Thematisch oder emotional zum Film passen. Die Liste für den Film findet ihr hier

Als nächstes kommen dann die Charaktere dran, die müssen nun ausgearbeitet werden.

Landflucht

So Kinners, ich bin ma zwei Wochen wech.Bin im Land der Wikinger, mit den Singvøgeln ihren Albumdreh zu filmen. Singvøgel? Ja, genau. Die Band für die ich auch schon das DeaDia Video produziert habe.

Also schön ein wenig mit mit den coolen Vogelmenschen (Singvøgel, Ingo Vogelmann) auf Rømø abhängen, Mukke, Video, allet geil. Nur Sonne. Aber irgendwas ist ja immer. Aber ich seh das locker. Und timelapse auch mal ein paar Kühe. Und boah ist das ruhig hier!

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Ich meld mich dann zurück wenn ich wieder im Lande bin.

303 in modern und Batteriebetrieben zum Mitnehmen? komplettes Livekit im Rucksack?

Woahh, da ist aber mal jemand geflasht. Scheiß Fanboy. Und ja, damit meine ich mich. Um was es geht? Ne 303 im Westentaschenformat.

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Das Teil ist von Korg und wurde gerade auf der Musikmesse vorgestellt. Ich könnte jetzt erklären das es ein echter Analogsynthesizer ist, mit mehreren VCOs, einem Sequenzer, mit der Möglichkeiten mit anderen Geräten aus der Volca oder Monotron/-tribe Serie zu syncronisieren, aber wem Bringt das was? Das Teil ist ne 303 in modern. Etwas worauf nicht nur ich schon länger warte. Für den unverschämt kleinen Preis von 114€(umgerechnet con 150$, kann also auch auf 130€ oder so hoch gehen) bekommt man hier einen Soundklassiker. Und das geile, mit dem Volca Beat (Quasi ne 606/808/909) und dem Volca Keys (MiniKorg 700s) hat man schon ein kleines Livekit. Und die Monotrons für 35€ sind geniale Filter und Effektkisten. Der Monotron Delay ist zumindest ein richtig genials Spacedelay…

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Und das ist genau das Kit was ich für den folgenden Song in virtuell benutzt hatte. 303, 303 mit Spacedelay, Synth, 808, 909:

Angezogene Superheldinen

Michael Lee Lunsford hat Superheldinnen neu designt. Und er hat sie so designt als hätten sie Geld gehabt sich was zum anziehen zu kaufen.
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Es war ein Experiment im Themenbereich des Charakter-Redesign, und:

NOT the point of this: some moral code I’m trying to push on you

Schade eigentlich, dann hätte es denen nämlich nicht nur Geld zum anziehen mit rein designt, sondern auch was zum Essen…

DeaDia beim Deutschen Webvideopreis? Jetzt voten!

Hi.
DeaDia, das Musikvideo das ich für die Singvögel produziert habe ist zum Deutschen Webvideopreis eingereicht wurden.

Und zwar in der Kategorie AAA, die laut Beschreibung folgendes ehrt: „Die Basis auf dem Weg zum Erfolg ist das Handwerk. Deswegen wird das herausragendste Werk in der heiligen Dreifaltigkeit Kamera/Schnitt/Ton geehrt.“

Es geht also darum das Handwerk zu ehren. Und da bei DeaDia alles aus einer Hand ist wäre das echt ein netter Preis. Vor allem da man, um unter die ersten drei zu kommen zwar Likes, retweets und +1en sammeln muss, dann aber eine Jury über die Videos guckt. Es ist also kein Publikumspreis im klassischen Sinne, sondern eine Publikumsnominierung. Und hier kommt ihr ins Spiel. Wenn ihr mir auf Facebook, Google Plus oder Twitter folgt werdet ihr es schon mit bekommen haben. Ich bitte eigentlich alles und jeden darum auf die Seite des DeaDia-Videos zu gehen und da Tweets ab zu schicken, die Seite zu liken oder +1en zu verteilen (feel free to do that now). Des weiteren wäre es eine gute Möglichkeit die Singvögel und ihre Musik wieder mehr ins Gespräch zu bringen. Und deshalb habe ich das Video ja zu aller erst gemacht.

Und da in letzter Zeit die Kritik an dem System laut wurde: Auch ich bin kein Fan davon meine Freunde, Follower und Interessierte regelmässig zu nerven damit sie voten. Auch ich fand das System Juroren entscheiden besser. So werden wieder nur die bevorzugt die schon eine große Fanbase haben oder halt „Spass“ produzieren. Vielleicht ist es aber auch nicht so. Ich sehe zumindest so manches Video das eine riesige Fanbase hatte (aka. „viral gegangen“) und nicht gerade viele likes sammelt. Man wird sehen.

Und auch die technischen Schwierigkeiten mit denen sich die EWVA (European WebVideo Academy) zur Zeit rum schlagen muss sind für viele ein Problem. Auch ich hab im Schock Hilfe geschriehen als die Likes der Vortage verschwunden waren. Habe aber schnell und direkt von der EWVA eine Info bekommen das die Likes regelmässig gebackupt werden. Und bei einem so überragendem Erfolg wie der Webvideospreis es zu sein scheint ist es klar das es mal zu technischen Schwierigkeiten kommt.

Ist mir lieber eine Firma die sich dem Webvideo verschrieben hat wächst jedes Jahr weiter an der Aufgabe einen Preis für Webideos auszurichten, als ein Preis der von einem Gesichtslosen Medienkonzern ins Leben gerufen wird und so funktioniert wie er soll, ohne sich jedes mal zu überdenken und dem aktuellen Geschehen an zu passen.

Ach ja, schon gevotet?

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Berlyn2089-CoverWährend dem FAWM habe ich, neben dem 18 Songs umfassenden Album „World Wide Urban“, bei dem ich bei Lied Nummer 15 bin, noch ein paar Kleine Songs gebaut die nichts mit dem Thema zu tun haben. Ausserdem sind sie auch Thematisch ein wenig anders ausgerichtet. Während sich „WWU“mit Urban plus Worldmusic plus Verzerrer umschreiben lässt liegt der Schwerpunkt hier bei Technoiden Sounds, gepaart mit Dubstep als Kontrast.

Darf ich vorstellen Berlyn 2089

Bis dato sind es drei Songs, ich werde aber die nächsten Monate daran arbeiten und immer mal neue Songs hoch laden. Das ganze gehört zu nem Medienmischmasch von dem ich euch hier später auch noch mal mehr erzählen werde. Es sei nur gesagt, es hat mit Cyberpunk, Videospiel, Film, Musik und Texten zu tun 🙂